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Der Betrieb wurde von den Amerikanern besetzt. Heinrich Röhm und seine Familienangehörigen wurden mit geringer persönlicher Habe von der amerikanischen Besatzungsmacht nach Heidenheim an der Brenz evakuiert und in einem Übergangslager untergebracht. Die noch intakten Werke in Ostdeutschland wurden damals von den neuen Machthabern besetzt und in volkseigene Betriebe umgewandelt.
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Im Jahre 1946 erfolgte die Übersiedlung der Familie Röhm von Heidenheim nach Sontheim. Nunmehr 63-jährig, fasste Heinrich Röhm den Entschluss, mit seinen Söhnen das Werk neu aufzubauen. Dabei musste in Betracht gezogen werden, dass weder Maschinen noch ein Grundstück und vor allem kein Kapital für dieses Vorhaben zur Verfügung standen. Die Idee und der Wille es zu schaffen, waren die einzigen tragenden Grundpfeiler des Wiederaufbaues.
In einer gepachteten Schreinerei begann man mit der Produktion von Kinderspielzeug aus Sperrholz und Holzabfällen. Danach wurden die Produktionsräume in einen leerstehenden Stall verlegt, in dem man bereits wieder zur Metallverarbeitung überging und aus alten MG-Läufen Gesteinsbohrer fertigte.
Im Herbst 1946 wurde ein Acker gekauft. Nach der Ernte begann mit der Erstellung einer Baracke der Wiederaufbau der Röhm-Werke.
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